Falsche Haltung schwächt die Beckenbodenmuskeln

Man merkt es nicht wirklich wenn die Muskulatur im Beckenboden schwächer wird und meist kennt man auch nicht die Gründe. Falsche Körperhaltung wäre da einer. Die Beckenbodenmuskulatur kann geschwächt werden durch Fehlhaltungen oder Dauerbelastung wie zu langes Stehen, krummes Sitzen, schweres Heben und anderes. Meist gehen dem Rückenbeschwerden voran, und wenn diese eintreten dann kann man davon ausgehen, dass auch schon die Beckenbodenmuskulatur geschwächt ist.

Um solche Schäden zu verhindern, ist es wichtig die eigenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen einmal zu prüfen und gegebenenfalls zu verändern.

Achten Sie daher auf richtiges Heben, Tragen, Bücken, aufrechtes Stehen aber auch „dynamisches“ Gehen kann sich positiv auf die Beckenbodenmuskulatur auswirken. Selbst bei alltäglichen Bewegungen wird unsere Beckenbodenmuskulatur geschwächt, so kann zum Beispiel Husten und Niesen auch schädlich sein, denn diese plötzlichen und heftigen Ausbrüche können zu starken Erschütterungen führen und sind durch die starke Druckerhöhung im Bauchraum für den Beckenboden belastend. Am meisten aber sollte man auf seine Haltung achten.

Denn der Beckenboden erfüllt eine Stützfunktion des Körpers und ist somit ständig gefordert und kann mit der Zeit überlastet werden kann. Man kann zusätzlich zu einer beckenschonenden Haltung auch ergänzend noch Beckenbodentraining machen um die Beckenbodenmuskulatur zusätzlich zu kräftigen. Viele Übungen sind einfach auszuführen und nehmen nicht viel Zeit in Anspruch.

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