Beckenbogentraining und Potenz

Viele Menschen möchten vital sein und eine positive Ausstrahlung haben, aber dafür muß man etwas tun.

Aber wer denkt in Verbindung mit Vitalität und Lebensfreude schon an seine Beckenbodenmuskulatur?

Dabei befindet sich dieser Bereich in der Mitte unseres Körpers und ist, wie aus den vorherigen Artikeln ersichtlich, für ganz wichtige Funktionen unseres Körpers zuständig.

Zu den wichtigen Funktionen gehört auch eine erfüllte und lebendige Sexualität, die man durch einen trainierten Beckenboden verbessern oder neu beleben kann.

Die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur sorgt bei Frauen für eine bessere Steuerung des Lustempfindens und steigert die Orgasmusfähigkeit. Bei Männern ist eine Potenzsteigerung möglich, wie der folgende Artikel zeigt:

Potenz lässt sich bei Männern durch Beckenbodengymnastik trainieren!


Der Urologe Frank Sommer von der Kölner Universitätsklinik hat eine Untersuchung mit drei Gruppen von Männern, die an Potenzproblemen leiden, durchgeführt.

Die erste Gruppe absolvierte ein spezielles Beckenbodentraining, die zweite Gruppe nahm bei Bedarf ein potenzförderndes Medikament ein und die dritte Gruppe bekam ein Placebo verabreicht.

Rund 80 Prozent der Männer der ersten Gruppe konnten nach drei Monaten durch das gezielte Beckenbodentraining die Standfestigkeit der Erektion steigern. (www.paradisi.de5-08)

Falsche Haltung schwächt die Beckenbodenmuskeln

Man merkt es nicht wirklich wenn die Muskulatur im Beckenboden schwächer wird und meist kennt man auch nicht die Gründe. Falsche Körperhaltung wäre da einer. Die Beckenbodenmuskulatur kann geschwächt werden durch Fehlhaltungen oder Dauerbelastung wie zu langes Stehen, krummes Sitzen, schweres Heben und anderes. Meist gehen dem Rückenbeschwerden voran, und wenn diese eintreten dann kann man davon ausgehen, dass auch schon die Beckenbodenmuskulatur geschwächt ist.

Um solche Schäden zu verhindern, ist es wichtig die eigenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen einmal zu prüfen und gegebenenfalls zu verändern.

Achten Sie daher auf richtiges Heben, Tragen, Bücken, aufrechtes Stehen aber auch „dynamisches“ Gehen kann sich positiv auf die Beckenbodenmuskulatur auswirken. Selbst bei alltäglichen Bewegungen wird unsere Beckenbodenmuskulatur geschwächt, so kann zum Beispiel Husten und Niesen auch schädlich sein, denn diese plötzlichen und heftigen Ausbrüche können zu starken Erschütterungen führen und sind durch die starke Druckerhöhung im Bauchraum für den Beckenboden belastend. Am meisten aber sollte man auf seine Haltung achten.

Denn der Beckenboden erfüllt eine Stützfunktion des Körpers und ist somit ständig gefordert und kann mit der Zeit überlastet werden kann. Man kann zusätzlich zu einer beckenschonenden Haltung auch ergänzend noch Beckenbodentraining machen um die Beckenbodenmuskulatur zusätzlich zu kräftigen. Viele Übungen sind einfach auszuführen und nehmen nicht viel Zeit in Anspruch.

Die Bedeutung des Beckenbodens

Der Beckenboden im Mutterleib ist der Ort wo jedes Leben seine erste Entwicklungsstufe durchläuft und woaus es schließlich geboren wird.

Gefühle, Emotionen und sexuelles Empfinden, entwickeln sich nicht, wie unser Verstand, im Kopf, sondern im Bereich des Beckenbodens.

Im Beckenbereich liegen wichtige Energiezentren (Chakras) die den Mensch auf Gefühlsebene steuern. Appetitlosigkeit oder einen Knoten im Magen sind häufige Symptome von emotionalen Stress und werden im Beckenbereich wahrgenommen.

Starke Beckenbodenmuskeln sind wichtig für die Entwicklung einer ausgeglichenen Persönlichkeit. Wenn der Beckenbodenbereich stark ist kann die vitale Energie frei durch die Energiezentren des Körpers fließen, wodurch der Mensch sich in seiner Persönlichkeit ungehemmt entwickeln kann.

Ist der freie Energiefluss im Beckenbereich blockiert wird der Mensch diese Störung auf einer Ebene der Gefühle und Sexualität empfinden und sein Verhalten ist dadurch gestört.

Durch regelmäßiges Beckenbodentraining können energetische wie emotionelle Blockaden gelöst werden und die Persönlichkeit des Menschen kann sich neu entfalten wodurch er sich frei und wohl fühlt.

Schwache Beckenbodenmuskulatur führt zu Blasenschwäche

Viele Frauen leiden an Inkontinenz und Blasenschwäche! Jedoch ist nicht alle Hoffnung verloren. Es gibt Mittel und Wege die normale Funktion der Blase zu erhalten, Blasenschwäche und Inkontinenz vor zu beugen oder sogar zu kurieren. Das A und O ist für die normale Funktion der Blase ist natürlich eine gesunde Lebensweise. Eine Gesunde und Ausgewogene Ernährung sowie körperliche Bewegung kann die Beschwerden bei Blasenschwäche deutlich lindern. Geeignete Sportarten sind z. B. Nordic Walking, Schwimmen und Tanzen oder aber auch Radfahren. Man sollte besonders bei Bewegung darauf achten die Beckenbodenmuskulatur nicht zu überlasten, dazu eignen sich eben alle Sportarten mit schonenden und gleichmäßigen Bewegungen.

Allgemein lässt sich sagen, dass die Beckenbodenmuskulatur für den Verschluss der Blase verantwortlich ist. Dieser Wenn dieser Muskel geschwächt ist so kann eine Harninkontinenz auftreten. Die Beckenbodenmuskeln liegen zwischen dem Beckenknochen und der Bauchhöhle. nach unten hin verschließen sie die Organe des unteren Bauchraums. Die Beckenbodenmuskulatur wird durch Anspannen und wieder Entspannen trainiert und auch dazu gibt es bestimmte Übungen.

Wichtig ist auch der Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung.

Kleine Auszeiten wirken Wunder aber auch Yoga und autogenes Training oder andere Entspannungstechniken helfen. Ebenso förderlich ist eine gute Ernährung. Wichtig ist dass diese leicht verdaulich sein muss und die natürlichen Bewegungen des Darmtrakts nicht beeinflusst. Ebenso empfehlenswert sind ein hoher Gehalt an Ballaststoffen und frischen Zutaten Beckenbodentraining bei Inkontinenz

Aufbau der Beckenbodenmuskulatur

Die Beckenbodenmuskulatur ist eine Mehrzweckwaffe: Sie liegt gut versteckt an zentraler Stelle im Körper, hält das Gewicht des Oberkörpers und verbindet ihn mit Hüften und Beinen. Durch das Zusammenspiel der Muskeln erfahren auch die Organe Halt und Stütze, die Blasen- und Darmfunktion werden beeinflusst ebenso wie die Vagina- und Penismuskulatur. Die Erschlaffung dieser Muskeln hat verschiedene natürliche Ursachen, wie zum Beispiel hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft oder im Alter und damit einhergehend eine Schwächung des Bindegewebes und der Muskeln.  Aber auch Haltungsschäden durch zu wenig Bewegung, oder falsche Belastung im Beruf können zur Schwächung beitragen. In vielen Berufsgruppen treten im Alter Harninkontinenz auf, weil zu viel, zu schwer, oder falsch gehoben wird. Aber auch das Schuhwerk, die beliebten High Heels, tragen dazu bei den Beckenboden falsch zu belasten und letztendlich zu schädigen.

Wie kann ich die Beckenbodenmuskulatur finden, um sie trainieren zu können? Stellen Sie sich vor Sie haben einen starken Harndrang und müssen einhalten. Genau diese Muskeln, die Sie zum Einhalten benutzen, sind die, die Sie trainieren wollen. Oder setzen Sie sich auf einen Stuhl und legen Sie Ihre Hände unter Ihren Po. Dann spannen Sie den Bereich zwischen Scheide und Darmausgang an – dann benutzen Sie die Beckenbodenmuskulatur. Männer sollten sich hinlegen und versuchen durch Anspannung der Beckenbodenmuskulatur den Penis aufzurichten. Oder Sie stellen sich vor sie hätten einen starken Harndrang und müssen einhalten – auch dann haben Sie ihre Beckenbodenmuskulatur gefunden.