Falsche Haltung schwächt die Beckenbodenmuskeln

Man merkt es nicht wirklich wenn die Muskulatur im Beckenboden schwächer wird und meist kennt man auch nicht die Gründe. Falsche Körperhaltung wäre da einer. Die Beckenbodenmuskulatur kann geschwächt werden durch Fehlhaltungen oder Dauerbelastung wie zu langes Stehen, krummes Sitzen, schweres Heben und anderes. Meist gehen dem Rückenbeschwerden voran, und wenn diese eintreten dann kann man davon ausgehen, dass auch schon die Beckenbodenmuskulatur geschwächt ist.

Um solche Schäden zu verhindern, ist es wichtig die eigenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen einmal zu prüfen und gegebenenfalls zu verändern.

Achten Sie daher auf richtiges Heben, Tragen, Bücken, aufrechtes Stehen aber auch „dynamisches“ Gehen kann sich positiv auf die Beckenbodenmuskulatur auswirken. Selbst bei alltäglichen Bewegungen wird unsere Beckenbodenmuskulatur geschwächt, so kann zum Beispiel Husten und Niesen auch schädlich sein, denn diese plötzlichen und heftigen Ausbrüche können zu starken Erschütterungen führen und sind durch die starke Druckerhöhung im Bauchraum für den Beckenboden belastend. Am meisten aber sollte man auf seine Haltung achten.

Denn der Beckenboden erfüllt eine Stützfunktion des Körpers und ist somit ständig gefordert und kann mit der Zeit überlastet werden kann. Man kann zusätzlich zu einer beckenschonenden Haltung auch ergänzend noch Beckenbodentraining machen um die Beckenbodenmuskulatur zusätzlich zu kräftigen. Viele Übungen sind einfach auszuführen und nehmen nicht viel Zeit in Anspruch.

Beckenbodentraining – Übungen

Im folgenden sind einige Übungen mit denen sie einfach und gezielt ihre Beckenbodenmuskulatur trainieren können.

Bevor man jedoch mit einem gezielten Beckenbodentraining beginnt muss die Beckenbodenmuskulatur entlastet werden , dazu kniet man sich am besten hin und beugt den Oberkörper nach vorn. Die Unterarme sollten auf dem Boden abgestützt sein, der Kopf ruht in den Händen während man die Unterschenkel auf einem Stuhl legt. In dieser Position verharrt man ungefähr 5 Minuten und dann kann man mit den eigentliche Übungen beginnen.

Am effektivsten ist es wenn man gegen einen festen Widerstand übt, dabei wird die Anspannung durch den gezielten Gegendruck erleichtert und ist im Becken gut spürbar. Dazu setzt man sich im Reitersitz am besten auf eine Handtuchrolle oder eine Sofalehne und spannt die Muskeln beim Ausatmen an und beim einatmen entspannt man den Muskel.

Eine weitere Übung ist wenn man mit gegrätschten Unterschenkeln auf dem Boden sitzt und die Hände gegen die Knie drückt. Unter dem Druck versuchen sie dann die Knie wieder auseinander zu machen. Sie werden merken, wie der Muskel anspannt. Im Stehen oder Liegen ist der Beckenbodenmuskel auch trainierbar, dazu kreuzt man die Beine und drückt die Fußkanten aneinander. Machen sie eine dieser Übungen täglich für wenige Minuten um ihren Beckenbodenmuskel zu stärken.

Schwache Beckenbodenmuskulatur führt zu Blasenschwäche

Viele Frauen leiden an Inkontinenz und Blasenschwäche! Jedoch ist nicht alle Hoffnung verloren. Es gibt Mittel und Wege die normale Funktion der Blase zu erhalten, Blasenschwäche und Inkontinenz vor zu beugen oder sogar zu kurieren. Das A und O ist für die normale Funktion der Blase ist natürlich eine gesunde Lebensweise. Eine Gesunde und Ausgewogene Ernährung sowie körperliche Bewegung kann die Beschwerden bei Blasenschwäche deutlich lindern. Geeignete Sportarten sind z. B. Nordic Walking, Schwimmen und Tanzen oder aber auch Radfahren. Man sollte besonders bei Bewegung darauf achten die Beckenbodenmuskulatur nicht zu überlasten, dazu eignen sich eben alle Sportarten mit schonenden und gleichmäßigen Bewegungen.

Allgemein lässt sich sagen, dass die Beckenbodenmuskulatur für den Verschluss der Blase verantwortlich ist. Dieser Wenn dieser Muskel geschwächt ist so kann eine Harninkontinenz auftreten. Die Beckenbodenmuskeln liegen zwischen dem Beckenknochen und der Bauchhöhle. nach unten hin verschließen sie die Organe des unteren Bauchraums. Die Beckenbodenmuskulatur wird durch Anspannen und wieder Entspannen trainiert und auch dazu gibt es bestimmte Übungen.

Wichtig ist auch der Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung.

Kleine Auszeiten wirken Wunder aber auch Yoga und autogenes Training oder andere Entspannungstechniken helfen. Ebenso förderlich ist eine gute Ernährung. Wichtig ist dass diese leicht verdaulich sein muss und die natürlichen Bewegungen des Darmtrakts nicht beeinflusst. Ebenso empfehlenswert sind ein hoher Gehalt an Ballaststoffen und frischen Zutaten Beckenbodentraining bei Inkontinenz

Ist Beckenbodentraining auch etwas für Männer?

Eine erschlaffte Beckenbodenmuskulatur ist kein frauenspezifisches Problem. Auch Männer können, wenn auch seltener, unter Problemen wie Harn- oder Darminkontinenz leiden. Ein trainierter Beckenbodenbereich verbessert aber auch die Qualität des Sexuallebens – insbesondere für Männer. Man kann sogar so weit gehen zu sagen, dass ein trainierter Beckenboden die Potenz stärkt, insbesondere gilt dies für gestresste, karrierefixierte Männer, die unter einer erektilen Dysfunktion leiden. Durch das Beckenbodentraining kann ‚Mann‘ die Durchblutung in der Lendengegend verbessern und so sein sexuelles Stehvermögen. Konsequentes Training konnte bei vielen Männern die Einnahme potenzsteigernder Mittel verringern – fünf Minuten am Tag anspannen und entspannen können aus dem Beckenbodenmuskel einen Hochleistungsmuskel machen.

Für Männer wie auch für Frauen gilt: Das Beckenbodentraining können Sie in jeder Situation einsetzen, es sind Anspannungsübungen, die man an den verschiedensten Orten, mal stark und mal schwach und unbemerkt ausführen kann. Zu Hause können Sie mit unserem kompletten Workout verschiedene Stellungen und unterschiedliche Durchgänge maßgeschneidert absolvieren.

Aufbau der Beckenbodenmuskulatur

Die Beckenbodenmuskulatur ist eine Mehrzweckwaffe: Sie liegt gut versteckt an zentraler Stelle im Körper, hält das Gewicht des Oberkörpers und verbindet ihn mit Hüften und Beinen. Durch das Zusammenspiel der Muskeln erfahren auch die Organe Halt und Stütze, die Blasen- und Darmfunktion werden beeinflusst ebenso wie die Vagina- und Penismuskulatur. Die Erschlaffung dieser Muskeln hat verschiedene natürliche Ursachen, wie zum Beispiel hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft oder im Alter und damit einhergehend eine Schwächung des Bindegewebes und der Muskeln.  Aber auch Haltungsschäden durch zu wenig Bewegung, oder falsche Belastung im Beruf können zur Schwächung beitragen. In vielen Berufsgruppen treten im Alter Harninkontinenz auf, weil zu viel, zu schwer, oder falsch gehoben wird. Aber auch das Schuhwerk, die beliebten High Heels, tragen dazu bei den Beckenboden falsch zu belasten und letztendlich zu schädigen.

Wie kann ich die Beckenbodenmuskulatur finden, um sie trainieren zu können? Stellen Sie sich vor Sie haben einen starken Harndrang und müssen einhalten. Genau diese Muskeln, die Sie zum Einhalten benutzen, sind die, die Sie trainieren wollen. Oder setzen Sie sich auf einen Stuhl und legen Sie Ihre Hände unter Ihren Po. Dann spannen Sie den Bereich zwischen Scheide und Darmausgang an – dann benutzen Sie die Beckenbodenmuskulatur. Männer sollten sich hinlegen und versuchen durch Anspannung der Beckenbodenmuskulatur den Penis aufzurichten. Oder Sie stellen sich vor sie hätten einen starken Harndrang und müssen einhalten – auch dann haben Sie ihre Beckenbodenmuskulatur gefunden.

Warum ist Beckenbodentraining so gut?

Obwohl in der heutigen Zeit sehr viel für die Gesundheitsvorsorge geworben wird und es jedem Bürger zunehmend mehr von Bedeutung ist auf eine gesunde Lebensweise zu achten und sich gesund zu ernähren, so kommt es doch noch immer vor dass die Vorsorge nicht alle Bereiche des Körpers umfasst. Vorsorge im Genitalbereich ist bei Vielen Menschen noch immer mit eine Gefühl von Scham verbunden. So ist es auch kein Wunder dass noch heute viele ihren Beckenbodenmuskel vernachlässigen. Viele Menschen werden erst auf diesen Muskel aufmerksam wenn die ersten Probleme auftreten, das können Blasenschwäche sein oder weniger Gefühl beim Sex.

Dabei würde die richtige Vorsorge durch ein gezieltes Beckenbodentraining erst gar keine Probleme untenherum aufkommen lassen.

Leider treten noch immer viele gesundheitliche Probleme auf, weil viele ihre Beckenbodenmuskulatur nicht ernst nehmen und nicht selten mit den belastende Folgen leben müssen. Eine der gefürchteten Folgen ist die Harninkontinenz. Viele wissen leider nicht, dass ein gesunder kräftiger Beckenboden die Grundvoraussetzung für viele Abläufe in unserem Körper ist. Er trägt und stützt die Organe des Bauchraums und sorgt für die willkürliche Bewegung der Schließmuskel. Der Beckenbodenmuskel ist entscheidend für ein gutes Körpergefühl und die richtige Körperhaltung, daher kann ein geschwächter Beckenboden zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Ein gesunder Beckenbodenmuskel stärkt zu dem die Orgasmusfähigkeit.