Beckenbodentraining Schwangerschaft: Warum?

Spätestens bei der ersten Schwangerschaft wird einer Frau bewusst, wie wichtig eine starke Beckenboden-muskulatur ist.

Eine Frau, die ihren Beckenboden kennt und trainiert, hat eine größere Chance, später nicht mit Problemen wie Inkontinenz oder Senkung konfrontiert zu werden. Acht von zehn Frauen haben in ihrem Leben irgendwann Beckenbodenprobleme. Beckenbodentraining beeinflusst auch die Haltung, d.h. es gibt weniger Rückenprobleme. Es stärkt die „Mitte der Frau“ und trägt somit zu mehr Selbstsicherheit bei.

Die Haltung ist in jeder Lebensphase wichtig, speziell aber während der Schwangerschaft durch die Schwerpunktver-lagerung. Hier ist ein frühes Training der Beckenboden-muskulatur zu empfehlen.

Durch die ständig zunehmende Problematik aufgrund des Alters, wäre es zu empfehlen, dass Frauen sich in jungen Jahren nicht nur mit Leistungs- und Fitnesssport, sondern auch mit prohylaktischen Körperübungen, die den Kontakt und das Gefühl mit dem inneren Körper stärken, im Sinne einer Früherziehung beschäftigen würden.

Warum wird der Beckenboden während einer Schwangerschaft so belastet?

 

Man kann sich den Beckenboden wie ein schützendes Trampolintuch vorstellen, auf dem die wachsende Gebärmutter mit dem Baby bei Schritt und Tritt in der Mutter herumhüpft. Jedoch ist die Schwangerschaft und Geburt eine Strapaze für jeden Beckenboden. Um Unannehmlichkeiten wie Inkontinenz oder Senkungs-beschwerden vorzubeugen, ist nicht nur vor der Schwangerschaft, sondern insbesondere nach der Geburt ein konsequentes Beckenbodentraining unerlässlich.

 

Beckenbodentraining nach der Geburt

 

Nach ungefähr 6 Wochen, wenn die ärztliche Untersuchung abgeschlossen ist und keine Komplikationen aufgetreten sind, darf mit einem gezielten Beckenbodentraining begonnen werden. Selbstverständlich muss die individuelle Situation immer berücksichtigt werden. Auch Frauen nach einem Kaiserschnitt sollen nach Abheilung der Wunde den Beckenboden wieder stärken, weil er natürlich während der Schwangerschaft ebenso belastet wurde.

Da die Körpertemperatur beim Üben höher wird und auch die Durchblutung steigt, ist die Beckenboden-Fitness für Schwangere nicht zu empfehlen, aber für alle anderen ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht.

Beckenbodentraining in der Schwangerschaft – ein Überblick

Der Beckenboden – Die richtige Pflege des Beckenbodens

Beckenbodenübungen in jeder Lebensphase wichtig. Ist der Beckenboden schach, kann es zu Inkontinenz-Problemen führen. Das bedeutet einen ungewollten Harnverlust bei Körperlichen Anstrengungen aber beispielsweise auch bei Husten oder Niesen oder sogar beim Lachen.

Beckenbodentraining in der Schwangerschaft

Die Knochen im Beckenboden betten sozusagen die Gebärmutter ein. In der Schwangerschaft produziert der Körper ein Hormon namens Progesteron in grösseren Mengen. Der Zweck ist es, Gelenke und Bindegewebe für die Geburt dehnbar werden zu lassen.


Der Körper verändert sich während der Schwangerschaft und während dieser Veränderungen sind Beckenbodenübungen und auch Kreislauftraining wichtig.

Das Baby wächst heran und drückt sich nach unten. Somit wird der Beckenboden schwächer gemacht.

Beckenbodenübungen und Beckenbodentraining für die verschiedene Gebärpositionen sind auch deshalb vor allem während der Schwangerschaft sehr wichtig.

Bei der Geburt tun Sie sich dadurch leichter und können mit Hilfe der Hebamme einen möglichen Dammriss verhindern und die Geburt aktiv mitgestalten!

Die Beckenbodengymnastik ist also in der Schwangerschaft sehr wichtig und dient zur Dehnung und Kräftigung der Muskel.

Gymnastische Arbeit stärkt den Beckenboden

Mit gymnastischer Arbeit können Sie Ihre Beckenbodenbeschwerden bzw. Schmerzen wegbringen oder lindern.

Wenn Sie Sport treiben, haben Sie sicherlich seltener Beckenbodenbeschwerden.

Jedoch eignet sich nicht jeder Sport dazu, den Beckenboden zu stärken da manche Bewegungen ihm einfach nciht gut tun. Nordic Walking oder einfache Gymnastik zum Beispiel stärken den Beckenboden richtig.

Beckenbodentraining in der Schwangerschaft

Durch die hormonelle Umstellung in der Schwangerschaft verändert sich das Bindegewebe und wird weicher und lockerer. Auch die Muskulatur im Bauchraum dehnt sich aus und gibt leichter nach. Durch das zunehmende Gewicht des Babys erhöht sich auch der Druck auf die Blase, was dazu führt, dass oft ungewollt Urin austritt, wenn man hustet oder sich bückt.

Das Beckenbodentraining in der Schwangerschaft soll gezielt Blasen und Darmmuskulatur stärken und so nach der Geburt eine Harninkontinenz vermeiden helfen. Durch das Training wird auch die Haltung und somit das Körpergefühl verbessert – Sie fühlen sich fitter und stärker. Eine trainierte Beckenbodenmuskulatur erleichtert auch die Geburt, sie hält den Beckenboden elastisch und hilft bei der Entspannung. Nach der Geburt sollte der Beckenboden gezielt wieder aufgebaut und das Druckgefühl „nach unten“ vermindert werden. Durch die Entlastun